Freitag, 17. März 2017




















Mitlerweile sind alle unsere gelieferten Babypflanzen in der Erde. Die meisten haben wir in unsere Hängekörbe gepflanzt, ein paar sind aber auch in kleinen Blumentöpfen. So können wir später die Körbe (besonders für Muttertag), aber auch einzelne Blumen auf dem Bauernmarkt verkaufen.




 Manche Blumen, wie diese Lupinien, säen wir selber. Das erste Foto zeigt dieses Jahr gesäte Lupinien. Die runden Blätter sind die Keimlätter und die lanzenförmigen die ersten "echten" Blätter. Die anderen Lupinien sind nicht von diesem Jahr, sondern haben im Gewächshaus überwintert.




 Auch bei den selbstgezogenen Kohlplänzchen sind die Keimblätter noch sichtbar. Erst wenn alle Planzen die ersten echten Blätter entwickelt haben, planzen wir sie in größere Töpfe (zweites Bild). Und auch erst wenn die echten Blätter entwickelt sind, kann man erkennen, welche Pflanze es ist. Die meisten unserer Planzen haben Keimblätter, die genauso aussehen, wie die vom Kohl im Bild, nur nicht immer rot.

Erbsenplanzen, die bald umgepflanzt werden können

Montag, 13. Februar 2017

Auch wenn es noch nicht wirklich Frühling ist - wir hatten letzte Woche so viel Schnee, dass am Montag Schneetag war -  fangen wir auf der Farm an neue Pflanzen zu säen. Wir haben Radieschen und Karotten direkt in unsere Hochbeete gesät. Die meisten Samen säen wir aber erst in kleine Blumentöpfe, unsere "seedtrays". Diese sind dann auf beheizbaren Matten, damit sie im Gewächshaus nicht erfrieren. In die kleinen Töpfe, die wir später umtopfen, säen wir hauptsächlich Salat und Spinat, aber auch Erbsen.

seedtray und eine Metallwanne zum wässern


Außerdem sind letzte Woche auch die ersten Babypflanzen gekommen, per Post und direkt im LKW  von der Gärtnerei. Diese sind hauptsächlich Blumen, die nicht so einfach vom Samen zu ziehen sind.
Die Babypflanzen sind auch ziemlich empfindlich, weshalb wir sie erstmal im Bastelraum hatten, jetzt sind sie aber im extra mit Hochdruck gereinigten und gebleichten Gewächshaus 4, unserem größten Gewächshaus.

Babypflanzen im Bastelraum

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Weihnachten rückt immer näher und auf der Farm hatten wir nicht nur unsere Weihnachtsfeier, sondern wir haben auch Ausflüge gemacht.
Letzte Woche waren wir bei Watson, einer Gärtnerei hier in der Nähe, um den Weihnachtsmann zu sehen. Wir haben in der Schlange gewartet, bis wir an der Reihe waren, und jeder seinen Wunsch dem Weihnachtsmann sagen konnte und eine Zuckerstange bekommen hat.



Letzten Monat waren wir im Automuseum in Tacoma. Wir hatten Freitickets, die nur noch bis Dezember gültig waren, und so haben wir die ruhigere Winterzeit ausgenutzt. Das letzte Stück des Weges zum Automuseum, haben wir die Sraßenbahn genommen, um zu üben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. So hatte unser Ausflug neben dem Spaß auch noch ein anderes Ziel.


Samstag, 10. Dezember 2016

Der Winter kommt, gestern hat es das erste Mal geschneit und auf der Farm war alles eingefroren. Heute ist aber Schnee und Eis schon wieder geschmolzen und die Farm hat sich zurück in die Matsch- und Seenlandschaf verwandelt, die es vor dem Schnee war.
Seit Mitte November stecken wir Adventskränze. Die meisten Leute hier verwenden die Adventskränze aber nicht als Tischschmuck mit Kerzen, sondern kaufen sie als Türschmuck für Weihnachten, und so stecken und verkaufen wir immer noch Weihnachtskränze, obwohl die Adventszeit schon halb vorbei ist. Für einen speziellen Weihnachtsverkauf haben wir das Gewächshaus dekoriert und dann auch gleich Gruppenfotos vor der Weihnachtskulisse geschossen.





Bevor über Weihnachten nachgedacht werden kann, musste natürlich erstmal Thanksgiving sein. Ich habe mein erstes Thanksgiving gleich drei Mal gefeiert. Einmal auf der Farm, einmal mit der ganzen L'Arche-Communiy bei St. Leos, einer Kirche in Tacoma, und einmal an Thanksgiving selber. Thanksgiving war dieses Jahr am 24. November. Alle zu Hause gebliebenen L'Arche -Bewohner haben zusammen im Farmhouse gegessen.Wir waren ca. 20 Leute, das ist zwar immer noch ziemlich viel, wir haben aber alle an einen Tisch gepasst und die ganze Atmosphäre war familiärer als die anderen Thanksgivingfeste.
Truthahn gab es nur am wirklichen Thanksgivingtag. Anderes typisches Essen ist Kartoffelbrei, stuffing (ein Brotmix der traditionell im Truthahn gebacken wird, hier aber separat im Ofen war) und Kürbiskuchen.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

 Die meisten Infoveranstaltungen sind hinter mir und Farmhouse fühlt sich mehr und mehr wie mein neues Zuhause an. Bei dem alljährlichen "Community weekend" in Seabeck habe ich nochmal viele neue Leute, die L'Arche indirekt unterstützen oder früher mal Assistants waren, kennen gelernt.

Seabeck

Der Winter kommt: Letzte Woche hatten wir unseren ersten Frost und auf der Farm, bereiten wir alles für den Winter vor. Die Pflanzen auf den Feldern (vor allem Tomaten und Kürbisse) werden abgeerntet und dann ausgerissen und kompostiert. Die leeren Beetreihen werden gepflügt und dann mit neuen Erde bedeckt. So sind sie fertig für neue Tomatenpflanzen im Frühjahr. Die Dahlien werden auch ausgegraben und dann zum überwintern gelagert. Nächstes Jahr können wir sie dann wieder einpflanzen.
der erste Frost
Damit wir im Winter immer noch was zu tun haben, schöpfen wir Papier und basteln daraus Karten und Notizbücher. Diese können wir dann auf Handarbeitsmärkten verkaufen.


In der Zeit, die ich im Haus bin, essen wir zusammen, sehen fern oder wenn das Wetter gut ist machen wir auch mal einen Spaziergang über die Farm.

Spaziergang über die Farm

Samstag, 10. September 2016

Das zweite Vorbereitungsseminar liegt hinter mir (siehe Foto von der IN Via Gruppe bei der Entsendefeier) und ich bin schon fast zwei Wochen im Farmhouse in Tacoma. Juchhu!

Der erste Monat ist so eine Art Einführungsphase mit vielen Informationen zu den Besonderheiten und Herausforderungen des Lebens in der Gemeinschaft einer Arche, aber auch mit Erste Hilfe Trainings und dem Food Handler Test – wie bereite ich Lebensmittel sicher zu, ist für Gastronomiebetriebe gedacht, aber ist auch wichtig, wenn ich in der Arche koche. Da diesen Sommer sehr viele neue Assistants anfangen, bin ich bei den meisten Trainings nicht alleine.

Auf der Farm ist gerade Erntezeit, viel Zuchini und Kürbispflanzen – wobei die runden, orangenen Kürbisse bis Halloween auf dem Feld bleiben – aber auch ganz viele verschiedene Tomatenarten, rote - in verschiedenen Größen, aber auch gelbe, schwarze und grüngestreifte Tomaten.

Auf den weiteren Fotos sieht man das Farmhouse, die Farm (direkt hinterm Haus) und den Ausblick aus dem Garten (der schneebedeckte Berg ist der Vulkan Mount Rainier).









Samstag, 13. August 2016

Das erste Vorbereitungsseminar ist schon einen Monat her und Montag beginnt das zweite Seminar - ein letzter Austausch mit den anderen Freiwilligen. Und am Sonntag dann die Verabschiedung der IJFD- und Weltwärts-Freiwilligen in Köln. Danach habe ich noch eine Woche Zeit um meinen Koffer endgültig zu packen ehe ich losfliege.